Computer
zu einem Netzwerk verbinden
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Hardware Um Computer zu einem so genannten Netzwerk zu verbinden, benötigt man mindestens 2 Computer mit Ethernet-Anschluss und ein Kabel. Sind es mehr als 2 Computer, kommt noch ein Hub oder ein Switch dazu und entsprechend mehr Kabel. Im Folgenden gehe ich auf diese Begriffe genauer ein. Anmerkung: Ich weiß, dass man 2 Computer auch über ein Nullmodem Kabel, ein Parallel-Kabel oder USB verbinden kann. Aber diese Verbindungen sind langsam, benötigen zusätzliche Software oder sind instabil. |
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Aufbau eines LAN LAN steht für „Local Area Network“, auf Deutsch „lokales Netzwerk“. Das Weitverkehrsnetz (WAN= Wide Area Network) hingegen meint hier das Internet. Ein lokales Netzwerk besteht aus mehreren PCs, die untereinander über Kabel- oder Funkverbindungen kommunizieren können. Auch Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner können Teil des Netzwerkes sein. Das folgende Bild zeigt, wie auf diese Art 2 PC mit mit einem Kabel zu einem Netzwerk verbunden werden. ![]() Achtung: Werden 2 PCs direkt über Ethernet-Kabel miteinander verbunden, muss man ein Kreuzkabel (Cross-Over-Kabel) verwenden. |
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Ethernet Der am häufigsten eingesetzte Netzwerktyp trägt die Bezeichnung Ethernet. Derzeit dominiert in den privaten Haushalten und in kleineren Unternehmen der Fast-Ethernet-Standard 100Base-T, der eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 MBit/s ermöglicht. Jeder aktuelle Computer hat einen Ethernet-Anschluss in Form einer so genannten RJ45-Buchse.
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Hub und Switch Verbindet man mehr als 2 Computer, zieht man Ethernet-Kabel von jedem Computer zu einem Zentralgerät. Das kann einem Hub oder einem Switch, sein - siehe folgendes Bild. Beide übernehmen die Verteilung der Datenpakete innerhalb eines LAN. Merke: Ein Switch ist oft schneller als ein Hub und der Preisunterschied zwischen beiden ist inzwischen so minimal, dass man besser einen Switch kaufen sollte. Merke: Verbunden wird über durchgehende Ethernet-Kabel, sog. Patch-Kabel. Gekreuzte Kabel (Cross-Kabel) benötigt man, wenn 2 Computer direkt mit einem Ethernet-Kabel verbunden werden sollen. Doch auch das gilt nicht mehr für neuere Geräte. Diese erkennen automatisch, welches Kabel angeschlossen ist und schalten sich dann selbst um. Die Länge der Kabel sollte zwischen 2 PCs 200 m nicht überschreiten. Das heißt im folgenden Bild sollten alle Kabel höchstens 100 m lang sein. ![]() |
Das KabelEs
gibt Ethernet-Kabel verschiedener Qualitäten, was die Abschirmung und die
Übertragungsgeschwindigkeit betrifft. Da solltet Ihr aber nicht |
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Software
Bei der Hardware kann man wenig falsch machen. Der beliebteste Fehler in diesem Bereich ist, den Hub oder Switch nicht einzuschalten. Bei der Software stehen die Chancen, einen Fehler zu machen, etwas besser, weil hier auch schlichte Tippfehler Ärger machen können. Wir müssen für jeden Computer die LAN-Software einstellen, jedem Computer eine IP-Adresse geben, jedem Computer einen Namen geben, für alle Computer die selbe Arbeitgruppe eintragen. Vorab ein paar Grundlagen, damit Ihr wisst, woran Ihr nachher drehen werdet. |
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Protokolle, Clients und
Dienste So, wie sich Amerikaner und Chinesen zuerst auf eine gemeinsame Sprache einigen müssen, bevor Sie miteinander reden können, geht es auch den Computern. Der feine Unterschied: Hier heißt die Sprache "Protokoll", und so wie im wahren Leben gibt es davon viele. IPX/SPX war früher üblich, auch das NetBEUI war eine zeitlang „in“, doch heute wird nur noch TCP/IP eingesetzt. Bleibt also für uns als Aufgabe, in jedem Rechner das Protokoll TCP/IP zu installieren. In jedem Netzwerk gibt es Server (Diener) und Clients (Kunden). In unserem Netzwerk ist jeder Rechner beides zugleich. Bietet er Dateien an, ist er ein Server. Der Rechner, der die Dateien liest, ist der Client. Doch dafür braucht er etwas Software, in unserem Fall heißt die für einen Windows-PC „Client für Microsoft-Netzwerke“. Ein Dienst ist ein Programm, das ständig im Hintergrund läuft. Für unser Netzwerk brauchen wir einen Dienst, der uns erlaubt Dateien und Drucker auf einem Rechner so freizugeben, dass andere Rechner sie nutzen können. |
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IP-Adressen und
Masken Ihr könnt anstatt einer URL (Uniform Resource Locator), wie "www.google.de" durchaus die IP-Adresse (66.249.85.104) in das Adressfeld des Browsers eintragen oder für Feierabend 81.3.61.2. Bevorzugt Ihr Text, dauert es etwas länger. In diesem Fall verbindet sich nämlich der Browser zuerst mit einem DNS-Server (Domain Name Server), um dort nachzulesen, welche IP-Adresse "www.google.com" hat. Adressiert wird also immer mittels IP-Adressen (IP = Internet Protocol). Die IP-Adresse besteht aus vier dreistelligen Zahlengruppen, z.B. 192.168.122.133. Jede Zahlengruppe kann Werte zwischen 000 und 255 einnehmen. Daraus ergibt sich, dass maximal rund vier Milliarden PCs gleichzeitig mit dem Internet verbunden sein können. Jeder Teilnehmer im Internet, Server inklusive, hat eine einmalige IP-Adresse. Wenn Ihr Eure Rechner miteinander verbinden wollt, müssen diese auch eine IP-Adresse haben. Es gibt jedoch so genannte private IP-Adressen, die im Internet nicht vorkommen. Eine solche private Adresse müsst Ihr jedem Rechner zuteilen. Es gibt 3 Bereiche, die Ihr dafür nutzen könnt. 10.0.0.0 bis 10.255.255.255 (Maske 255.0.0.0) 172.16.x.x bis 172.31.255.255 (Maske 255.255.0.0) 192.168.x.x bis 192.168.255.255 (Maske 255.255.255.0) Es gibt Netzwerke, z.B. in einer Firma das Netzwerk „Verkauf“ und das Netzwerk „Buchhaltung“. In beiden Netzwerken gibt es Rechner mit den Nummern von 1 bis x. Beide Informationen stecken in der IP-Adresse. Die Maske bestimmt, welche der 4 Ziffern in der IP-Adresse die Netzadressen bilden und welche die Rechnernummern. 192.168.1.10 mit der Maske 255.255.255.0 heißt, dass die ersten 3 Werte die Netzwerkadresse bilden und der vierte Wert die Rechneradresse ist. Wichtig ist, dass die Netzadressen identisch sind, man sagt auch, alle Adressen müssen im selben Teilnetz liegen. Anders ausgedrückt: alle Rechner, bei denen die ersten drei Zahlen in der IP-Adresse gleich sind, können direkt miteinander kommunizieren. Habt ihr zum Beispiel 3 Rechner, gebt ihnen die Adressen 192.168.1.10 192.168.1.11 192.168.1.12 Ihr könnt auch diese Adressen vergeben 192.168.1.98 192.168.1.20 Das habe ich mal als Merkhilfe gemacht. Der eine Rechner lief unter Windows 98, der andere unter Windows 2000. Im 172er-Netz hingegen mit der Maske 255.255.0.0 bilden 2 Bytes das Teilnetz und 2 die Rechneradresse. Damit lassen sich 65.536 Rechner adressieren, im 10er-Netz sogar 16.777.216. Das muss aber nicht sein. Man kann auch dort als Maske 255.255.255.0 einsetzen und kann dann „nur“ noch 255 Rechner anschließen. |
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Windows-Netzwerk
einstellen Da wir jetzt öfter auf die Systemsteuerung zugreifen werden, müssen wir uns vorab mit denn Windows-XP-Anwendern auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Wenn "Start => Systemsteuerung" das folgende Bild bringt: ![]() dann klicke links auf "Zur klassischen Ansicht wechseln". Nun gilt es einen der beiden Dialoge im folgenden Bild zu öffnen, na sagen wir sinngemäß, denn anfangs fehlen noch ein paar Einträge. ![]() Und so öffnet ihr den Dialog: Windows 98: Start => Einstellungen => Systemsteuerung => Netzwerk Windows XP: Start => Systemsteuerung =>Netzwerkverbindungen. Rechtsklick auf LAN-Verbindung, Eigenschafen auswählen. Neben der Netzwerkkarte, die automatisch erscheint, brauchen wir noch: Client für Microsoft-Netzwerke Einiges davon kann je nach
Windows-Version schon vorhanden sein. Sonst klicke einfach auf „Hinzufügen“, was
den folgenden Dialog öffnet Hier wird die Gruppe vorgewählt. Ein Client wäre der „ Client für Microsoft-Netzwerke“. Das hier angestrebte Protokoll heißt „ TCP/IP“ und die Datei- und Druckerfreigabe ist ein Dienst. Nach einem Klick auf "Hinzufügen..." öffnet z.B. dieser Dialog: ![]() Wähle den passenden Dienst bzw. das Protokoll oder den Client aus und klicke auf OK. |
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IP-Adressen
eingeben Nach dem Klick auf OK sind wir wieder bei Augangsbild (das Bild mit der Überschrift Windows 98 / Windows XP). Hier klicke einmal auf die Zeile mit „TCP/IP“ (ist dann blau unterlegt) und klicke dann auf die Schaltfläche „Eigenschaften“. Das folgende Bild öffnet: ![]() Das linke Bild stammt aus Windows 98, das rechte aus Windows XP. Anfangs ist "IP-Adresse automatisch beziehen" markiert und die Felder für die IP-Eingabe sind abgeblendet. Klickt man aber auf "IPAdresse festlegen" bzw. in Windows XP auf "Folgende IP-Adresse verwenden", erscheint das rechte Bild. Unter Windows 98 fehlen die Felder für den Gateway und DNS (sind woanders). Hier trage nun für jeden Rechner eine andere IP-Adresse ein, z.B. 192.168.1.10 und als Maske 255.255.255.0 Wie schon geschilder, muss der nächste Rechner eine ander IP-Adresse bekommen, wobei nur die letzte Ziffer geändet werden darf, z.B. 192.168.1.11 |
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Computername und Arbeitsgruppe
eintragen Man kann die Rechner im Netzwerk über ihre IP-Adresse ansprechen, aber das ist nicht sehr komfortabel. Namen machen sich da wesentlicher besser. Und wenn wir schon dabei sind: Das Ganze funktioniert nur, wenn alle Rechner der selben Arbeitsgruppe angehören. Beides, Namen und Arbeitsgruppe, hat Windows während der Installation schon vergeben. Doch wer an dieser Stelle die Vorgaben übernommen hat, hat nun einen Rechner namens KH56B und die Arbeitsgruppe heißt einmal ARBEITSGRUPPE und auf dem nächsten Rechner WORKGROUP. Für Windows 98 zeigt bereits das Bild unter dem Titel "Windows-Netzwerk einstellen" wo wir hin müssen. Nur gebe diesmal keine Protokolle oder Dienste ein, sondern klicke auf den Reiter „Identifikation“. Daraufhin erscheint in der folgenden Abbildung das linke Bild. Unter Windows XP klicke mit der rechten Maustaste auf „Arbeitsplatz“, wähle dann Eigenschaften und klicke auf den Reiter „Computername“. Dort klicke auf die Schaltfläche „Ändern“. Daraufhin erscheint in der folgenden Abbildung das rechte Bild: ![]() Merke: Jeder Computer muss einen anderen Namen haben, aber alle müssen in derselben Arbeitsgruppe sein. Ein beliebter Fehler ist, sich beim Arbeitsgruppen-Namen zu vertippen. Für alle Namen gilt: Verwende nur Buchstaben und Zahlen, keine Leerstellen, keine Sonderzeichen. |
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Ordner und Drucker freigeben Wenn auf einem Computer im Netzwerk kein Ordner freigegeben ist, passiert Seltsames. Man kann noch auf den Rechner zugreifen, aber dann erscheint eine Meldung der Art, dass eine Datei nicht existiere oder man keine Berechtigung habe. Deshalb empfiehlt es sich, auf jedem Rechner einen Ordner freizugeben; der Ordner kann auch leer sein. Die Freigabe eines Ordners ist recht einfach. Klicke den Ordner mit der rechten Maustaste an. Unter Windows 98 öffnet das linke Bild der folgenden Abbildung. Aktiviere „Freigabe als“ und gebe den Freigabenamen ein (oder belasse es bei dem vorgeschlagenem Ordnernamen. Wähle unten noch, ob der Nutzer die Datei nur lesen kann oder sie auch ändern darf. Unter Windows XP öffnet das rechte Bild der folgenden Abbildung. Klicke auf den Kasten „Diesen Ordner im Netzwerk freigeben“, woraufhin der Ordernamen automatisch eingetragen wird. Der lässt sich aber ändern. Darunter kann man noch anhaken, ob die Nutzer die Dateien im Ordner ändern dürfen. ![]() Die Freigabe eines Druckers ist auch recht einfach. Gehe in die Systemsteuerung auf Drucker- und Faxgeräte. Suche den Drucker, der freigegeben werden soll. Klicke auf diesen Drucker mit der rechten Maustaste. Das folgende Bild öffnet: ![]() Nun reicht es, "Drucker freigeben" zu markieren und dem Drucker den Namen, unter dem ihn die anderen Rechner im Netz sehen sollen. |
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Verbundene Computer und Drucker nutzen Ganz praktisch ist es, die Netzwerbindung auf dem Schreibtisch zu haben. Unter Windows 98 erscheint das Symbol im linken Bild der folgenden Abbildung automatisch nach der Netzwerk-Installation. Das Menü öffnet dann wie üblich nach einem Rechtsklick auf das Icon. ![]() Unter Windows-XP muss man etwas nachhelfen. Nach dem Klick auf Start steht "Netzwerbindung" in der rechten Spalte. Klicke diesen Text mit der rechten Maustaste an und wähle aus dem dann aufklappenden Kontextmenü "Auf dem Desktop anzeigen". Wie auch immer, nach einem Rechtsklick auf das Symbol klappt das Menü auf. Nun wähle "Computer suchen" und das folgende Fenster (noch ohne Inhalt) öffnet: ![]() Hier kann man nun einen Computernamen eintragen oder --wie hier -- das Feld einfach leer lassen und dann auf Suchen klicken. In letzterem Fall werden alle Computer im Netzwerk angezeigt. Das kann schon mal ein paar Sekunden dauern, also habe etwas Geduld. Braucht man einen Computer öfter, kann man sein Symbol einfach bei gedrückt gehaltener linker Maustaste auf den Desktop schieben. Dabei entsteht eine Verknüpfung. Ist der angewählte Rechner mit einem Passwort geschützt, muss man das eingeben. Sonst klickt man einfach auf OK. Übrigens: Die Computer Pro und pb15 sind über WLAN in das Netz eingebunden. Um einen der Computer zu öffnen, muss ihn nur doppelt anklicken. Das folgende Bild zeigt ein mögliches Ergebnis: ![]() Das Bild zeigt die auf dem Rechner freigegebenen Ordmer und Drucker. Will man einen Ordner öffnen, klickt man ihn wie üblich doppelt an. Willst du den Drucker auf einem anderen Rechner nutzen, klicke ihn doppelt an. Windows XP warnt daraufhin, dass ein Treiber geladen wird, von dem man sicher sein soll, dass der keine Viren enthält. Nach der Akzeptanz dieser Warnung wird in wenigen Sekunden der Drucker installiert. Eine schnelle Möglichkeit des Zugriffs auf einen Rechner im Netz geht über Start und Ausführen. Hier tippt man einfach nach 2 Schrägstrichen den Rechnernamen ein, siehe folgendes Bild: ![]() Alternativ kann man auch die IP-Adresse eingeben, also so etwas wie \\192.168.1.11 |
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Betrieb mit einem Router Ist das Netz über den zu einem Router gehörenden Switch aufgebaut, gibt es 2 Möglichkeiten. 192.168,178.13 192.168,178.47 Außerdem muss die IP-Adresse des Routers swohl im Feld Gateway als auch im Feld DNS eingetragen werden. Sollen auch per WLAN verbundene Computer in das Netz eingebunden werden, gelten die gleichen Regeln bezüglich der IP-Adressen auch für die WLAN-Karten. Außerdem muss man das in einigen Routern noch einstellen. Das folgende Bild zeigt, wie man das in der Fritzbox einstellt. ![]() |
Diese
Abhandlung wurde von "Peter Wollenschläger" im Feierabend-Forum
veröffentlicht und da ich diese für private Zwecke benötigte und
nicht immer dieses Forum aufrufen wollte um nachlesen zu können, habe ich
mir dort alles kopiert und zu einer kompletten Seite gefertigt. H.A.
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